Das ist der Kern von Pagora: Dein Kunde schreibt eine Nachricht, und die Änderung geht live. Kein Ticketsystem, kein „machen wir nächste Woche“, kein Anruf bei dir wegen einer geänderten Öffnungszeit.
So läuft eine Änderung ab
Dein Kunde schreibt zum Beispiel: „Wir haben ab August samstags erst ab 10 Uhr geöffnet.“ Der Assistent findet die Stelle auf der Website, passt sie an und antwortet mit einer Bestätigung. Die Änderung ist danach in wenigen Minuten live. Im Verlauf des Kunden taucht sie sofort auf, und du kannst sie jederzeit zurücknehmen.
Der Assistent antwortet unter dem Markennamen, den du in den Einstellungen festgelegt hast. Für deinen Kunden fühlt es sich an, als hätte deine Agentur einen sehr schnellen Mitarbeiter.
Was Kunden schicken können
Neben Text auch Bilder: Ein Foto vom neuen Gericht, das auf die Speisekarte soll, schickt der Kunde einfach mit. Der Assistent baut es an der passenden Stelle ein. Bilder bleiben auch über Rückfragen hinweg erhalten; wenn der Assistent also erst nachfragt „Soll das Foto die bisherige Titelseite ersetzen?“, muss der Kunde es nicht noch einmal schicken.
Rückfragen statt Rätselraten
Nach der Veröffentlichung macht der Assistent einen Kontrollblick: Er vergleicht einen Vorher- und einen Nachher-Screenshot der geänderten Seite und schickt beide Bilder mit der „ist online“-Nachricht an den Kunden. Sieht dabei etwas eindeutig falsch aus, sagt er das ehrlich dazu und übergibt den Fall als Eskalation an dich.
Wer gibt Änderungen frei?
Im Verlauf-Tab jedes Kunden stellst du pro Website den Freigabe-Modus ein:
- Sofort veröffentlichen (Standard): Der Assistent setzt um und veröffentlicht direkt.
- Kunde bestätigt vorher: Der Assistent beschreibt jede Änderung zuerst im Chat und setzt sie erst nach dem „Ja“ des Kunden um.
- Agentur gibt frei: Änderungen werden nur vorbereitet und warten im Cockpit auf deine Freigabe — erst dann gehen sie online. Du bekommst eine Benachrichtigung, sobald etwas wartet, und kannst mit einem Klick freigeben oder mit Begründung ablehnen; der Kunde wird automatisch informiert.
Bei mehrdeutigen Anfragen fragt der Assistent nach, bevor er etwas ändert. Bei größeren Änderungen beschreibt er zuerst, was er vorhat, und setzt erst nach Bestätigung um. Und wenn er eine Anfrage gar nicht sicher umsetzen kann, etwa weil sie das Geschäftliche betrifft statt die Website, übergibt er an dich: Das ist eine Eskalation.
Eigene Werkzeuge für den Assistenten (MCP)
Der Assistent kann mehr als die Website bearbeiten: Im Kundendetail unter Agent verbindest du externe Dienste über das Model Context Protocol (MCP) — den offenen Standard für KI-Werkzeuge. Trage Name, Server-URL und bei Bedarf einen Zugangs-Token ein; beim Verbinden wird die Werkzeugliste getestet und angezeigt. Ab dann nutzt der Assistent diese Funktionen selbständig, wenn eine Kundenanfrage dazu passt — etwa ein CRM abfragen oder einen Fachdienst ansteuern. Bis zu drei Server je Website, jederzeit pausierbar. Verbinde nur Dienste, denen du vertraust: Der Assistent führt deren Funktionen im Namen des Betriebs aus; Ergebnisse externer Werkzeuge behandelt er grundsätzlich als Daten, nicht als Anweisungen.
Kontingent
Jeder Tarif enthält ein monatliches Kontingent an Anfragen über alle Kunden hinweg. Den aktuellen Stand siehst du auf der Übersicht. Das Kontingent ist großzügig bemessen; es existiert, damit ein einzelner Kunde den Assistenten nicht als Dauerbeschäftigung missversteht.
Voraussetzung: verbundener Kanal
Damit ein Kunde Nachrichten schicken kann, muss sein Kanal einmalig verbunden werden. Wie das geht, steht unter Kanäle verbinden.